Informationen zum Windpark Iptingen

42 Millionen Kilowattstunden sauberer Strom pro Jahr vom Windpark Iptingen 

Die Stadtwerke Stuttgart planen gemeinsam mit der Firma Stromernte die Errichtung eines Windparks auf dem Vorranggebiet WE-13 zwischen Wiernsheim und Eberdingen. Es sind drei Windenergieanlagen des Typs Enercon E175 (7 MW) Klasse mit einer Gesamthöhe von 262 Metern geplant. Diese modernen Anlagen sind besonders effizient bei Windverhältnissen mit geringer bis mittlerer Windstärke. 

Der geplante Windpark soll aus bis zu drei Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von rund 21 Megawatt bestehen. Vorgesehen ist der Standort im Windvorranggebiet WE-13 westlich von Iptingen. Das Gebiet ist im aktuellen Entwurf des Teilregionalplans der Region Nordschwarzwald als Windenergiebereich ausgewiesen und umfasst eine Fläche von etwa 64,8 Hektar.

Der gesamte Windpark befindet sich auf landwirtschaftlich genutzten Ackerflächen. Die Pachtverträge für Windparkstandort sind größtenteils abgeschlossen.

Der prognostizierte Jahresertrag des Windparks Iptingen liegt bei rund 42 Millionen Kilowattstunden. Das reicht theoretisch aus, um den Strombedarf von etwa 16.800 Haushalten mit einem Jahresverbrauch von 2.500 Kilowattstunden zu decken. Damit leistet das Vorhaben einen wesentlichen Beitrag zur regionalen Energiewende sowie zur Stärkung der Klimaneutralität und der Versorgungssicherheit.

Es ergeben sich weitere Vorteile für die anliegenden Gemeinden:

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    Kommunale Wertschöpfung durch die Kommunalabgabe (§6 EEG)

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    Gewerbesteuereinnahmen

  • Path

    Finanzielle Bürgerbeteiligungsmöglichkeiten

Technische Daten

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Der Planungsprozess: aktueller Stand 

Das Projekt befindet sich derzeit in der Planungs- und Umsetzungsphase. Der Genehmigungsantrag für den Windpark wurde im Juni 2025 eingereicht und wird derzeit vervollständigt. Die für die Genehmigung erforderlichen Gutachten werden derzeit erstellt. Nach einer entsprechenden Planungs- und Bauzeit sollen sich die Windräder ab Ende 2028 drehen.  

Im Rahmen der Genehmigungsverfahren werden alle Auswirkungen des Windparks umfassend geprüft, darunter Schallimmissionen, Schattenwurf, Natur- und Artenschutz, Standsicherheit, Brandschutz und Denkmalschutz. Eine Genehmigung wird nur erteilt, wenn alle rechtlichen Vorgaben erfüllt sind. Die Artenschutzuntersuchungen laufen seit dem vierten Quartal 2024 und werden bald abgeschlossen sein. Die Gutachten (Schall-, Schatten- und Standortsicherheitsgutachten sowie eine Eisfallrisikoanalyse) wurden gemeinsam mit dem benachbarten Planer Schweizer Honold erstellt, der im Vorranggebiet LB-11 ebenfalls einen Windpark plant. Die gemeinsamen Windmessungen haben gerade begonnen und werden bis September 2026 abgeschlossen sein. Auch das erste Ertragsgutachten wurde beauftragt und wird voraussichtlich bis November fertiggestellt sein.  

Die Infrastruktur soll ebenfalls in Abstimmung mit dem benachbarten Planer auf Grundlage einer Kooperationsvereinbarung gemeinsam geplant und genutzt werden. Der Netzanschluss wurde beim Netzbetreiber beantragt, eine Rückmeldung steht jedoch noch aus.